Massagetherapie Dresden - Professionell

Massagetherapie in Dresden – mehr als Entspannung

Therapeutische Massage ist weit mehr als Wellness. Im ARC Dresden setzen wir medizinische Massageverfahren gezielt zur Behandlung von Schmerzen, Muskelverspannungen und funktionellen Beschwerden ein. Unsere Massagetherapeutinnen und -therapeuten verfügen über umfangreiche Kenntnisse spezialisierter Techniken, die über die klassische Massage weit hinausgehen.

Massagetherapie kann als eigenständige Behandlung auf Rezept erfolgen oder als Ergänzung zur Krankengymnastik und physikalischen Therapie. Auch als präventive Selbstzahlerleistung ist sie buchbar.

Unsere Massageverfahren im Detail

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist ein Verfahren, das über das Unterhautbindegewebe auf innere Organe, die Wirbelsäule und vegetative Funktionen einwirkt. Durch spezifische Zug- und Verschiebemanöver im Bindegewebe werden Spannungszonen gelöst und die Durchblutung reguliert.
Besonders wirksam bei funktionellen Organstörungen, Rückenschmerzen und vegetativen Dysregulationen (z.B. Schwindel, Herzrasen).

Segmentmassage

Die Segmentmassage behandelt gezielt diejenigen Haut- und Gewebezonen, die einem bestimmten Rückenmarkssegment zugeordnet sind. Da innere Organe und Muskel-Skelett-Strukturen über dieselben Nervensegmente verschaltet sind, lassen sich über die Segmentmassage sowohl muskuläre als auch viszerale, d.h. die inneren Organe betreffende Beschwerden positiv beeinflussen.
Eingesetzt wird die Segmentmassage z.B. zur Behandlung von Schmerzen und Verspannungen am Bewegungsapparat (Rücken, Nacken, Becken) oder auch bei funktionellen Störungen innerer Organe (z.B. Verdauung, Atemwege).

Reflexzonenmassage

Reflexzonenmassage nutzt die Verbindung zwischen Körperzonen an der Oberfläche und inneren Organen oder Strukturen. Durch gezielte Stimulation bestimmter Reflexzonen – z.B. am Fuß oder der Hand – werden reflektorische Reaktionen im Körper ausgelöst, die Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und das vegetative Nervensystem regulieren.

Zentrifugalmassage

Die Zentrifugalmassage ist eine spezielle, sanfte Therapiemethode für Schulter- und Armbeschwerden. Sie verbindet Elemente der manuellen Therapie, klassischen Massage und Krankengymnastik. Durch Seifenschaum und zentrifugale Griffe vom Zentrum nach außen werden Verspannungen gelöst, Gelenke mobilisiert und der Lymphfluss angeregt. Anwendung findet die Zentrifugalmassage u.a. bei bei Frozen Shoulder oder Arthrose.

Periostmassage

Die Periostmassage arbeitet direkt an der Knochenhaut (Periost), einer bindegewebsartigen Hülle, die den Knochen umgibt. Durch punktuelle, intensive Druckreize werden Schmerzreflexe unterbrochen, die Durchblutung des Knochens verbessert und Heilungsprozesse angeregt.
Sie wird eingesetzt u.a. bei chronischen Schmerzzuständen, Arthrosen oder Beschwerden am knöchernen Sehnenansatz durch Überlastung oder Entzündungen.

Indikationen – bei welchen Beschwerden hilft Massagetherapie?

  • Rücken-, Schulter- und Nackenverspannungen und -verhärtungen
  • Chronische Schmerzsyndrome
  • Nach Verletzungen, Überlastung oder Fehlhaltung
  • Begleittherapie bei Arthrosen, Arthritis und Gelenkbeschwerden
  • Vegetative Dysregulationen (u.a. Schlafstörungen, Herzrasen, Erschöpfung)
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Prävention arbeitsbedingter Muskelbeschwerden

Auf Rezept und als Selbstzahler

Massagetherapie ist bei medizinischer Notwendigkeit ein ärztlich verordnetes Heilmittel, das von gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie von den Berufsgenossenschaften / Unfallkassen übernommen wird. Neben der gesetzlichen Rezeptgebühr fällt für GKV-Versicherte ein Eigenanteil von 10 % der Behandlungskosten an, deren Höhe je nach Therapieart und -umfang variiert. Privatversicherte rechnen entsprechend ihrem Tarif ab. Behandlungen über die Berufsgenossenschaft (BG) sind zuzahlungsfrei.

Ohne Rezept ist Massagetherapie jederzeit als Selbstzahlerleistung buchbar – ideal als wohltuende Entspannung oder zur regelmäßigen Prävention.

Gut zu wissen

Denken Sie rechtzeitig an eine Terminvereinbarung: Die Behandlung muss spätestens 28 Tage nach dem Ausstellungsdatum des Rezeptes beginnen. Bei vermerktem „dringlichem Behandlungsbedarf“ und auch bei BG Verordnungen verkürzt sich die Frist sogar auf 14 Tage.

Ihr nächster Schritt

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